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Voltaire
56 quotes
“„Ich habe angefangen, ein bisschen vergnügt zu sein, da man mir sagte, das sei gut für die Gesundheit.“ Brief an Abbé Trublet, Ferney, 27. April 1761”
Voltaire (1694–1778) said by 1778 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“„Man bekommt Lust, auf allen Vieren zu laufen, wenn man Ihr Werk liest. Da ich aber diese Angewohnheit seit mehr als sechzig Jahren verloren habe, denke ich, dass es mir unglücklicherweise unmöglich ist, sie wiederzuerlangen.“ Brief an Jean-Jacques Rousseau, 30. August 1755, nach Lektüre von dessen Discours sur l’origine et les fondements de l’inégalité parmi les hommes („Abhandlung über Ursprung und Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen“)”
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“„Schreit, man muss schreien!“ Brief an Damilaville, 4. April 1762”
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“„Zermalmt das Schimpfliche!“ Mit diesem antiklerikalen Appell zeichnete Voltaire seit 1760 viele Briefe an vertrauenswürdige Adressaten.”
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“„Alle Ereignisse in dieser besten aller möglichen Welten stehen in notwendiger Verkettung miteinander.“ Pangloss in Candide oder Die beste der Welten, Kap. 30”
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“„Bei einem berühmten Autor bewundern Narren alles. Ich lese nur für mich, und ich mag nur, was mir dienlich ist.“ Pococurante in Candide oder Die beste der Welten, Kap. 25”
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“„Die Arbeit schützt uns vor drei Hauptübeln, vor Langeweile, Laster und Not.“ Der alte Türke in Candide oder Die beste der Welten, Kap. 30”
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“„,Gut gesagt,‘ antwortete Kandid, ,aber wir müssen unsern Garten bestellen.‘“ Candide oder Die beste der Welten, Kap. 30, letzter Satz des Buches”
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“„Ihr Europäer scheint nur Milch statt Blut in den Adern zu haben.“ Die Alte in Candide oder Die beste der Welten, Kap. 11”
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“„Nichts ist gefährlicher in der Welt als Größe.“ Pangloss in Candide oder Die beste der Welten, Kap. 30”
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“„Ach, wenn wir schon Fabeln und Wundergeschichten nötig haben, so sollen sie wenigstens ein Symbol der Wahrheit sein!“ - Der ehrliche Hurone, Kap. 11”
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“„Die Zeit heilt alle Wunden.“ Der ehrliche Hurone, Kap. 20”
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“„Es gibt kein Land auf Erden, in dem nicht die Liebe Verliebte zu Dichtern macht.“ Der ehrliche Hurone, Kap. 5”
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“„Zwei Dinge bedeuten mir Leben: die Freiheit und das Objekt meiner Liebe.“ Der ehrliche Hurone, Kap. 13”
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“„Der Offensivkrieg ist der Krieg eines Tyrannen; wer sich jedoch verteidigt, ist im Recht.“ Der Mann mit den vierzig Talern, Kap. 10”
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“„Die Industrie muss gefördert werden, aber die blühende Industrie müsste dann ihrerseits auch den Staat unterstützen.“ Der Landvermesser in Der Mann mit den vierzig Talern, Kap. 2”
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“„Eine weitere Ursache unserer Armut sind unsere neuen Bedürfnisse.“ Der Alte in Der Mann mit den vierzig Talern, Vorwort”
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“„Lest, bildet euch! Allein die Lektüre entwickelt unseren Geist, das Gespräch verwirrt und das Spiel verengt ihn.“ Der Mann mit den vierzig Talern, Kap. 10”
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“„Man soll vor allem Mensch sein und dann erst Arzt.“ Der Chirurg in Der Mann mit den vierzig Talern, Kap. 11”
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“„Wir sind arm, aber mit Geschmack.“ Der Alte in Der Mann mit den vierzig Talern, Vorwort”
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“Alle Mönche stehen vor dieser Wahl: entweder der Unglaube macht ihnen ihren Beruf verhasst, oder der Stumpfsinn lässt ihn erträglich werden." - Die Briefe Amabeds, 6. Brief von Amabed / Pater Fa molto”
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“Der Papst stirbt, das Papsttum aber ist unsterblich." - Die Briefe Amabeds, 15. Brief von Amabed”
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“Die Tugend wohnt im Herzen und sonst nirgends." - Die Briefe Amabeds, 1. Brief von Amabed nach seiner Gefangenschaft”
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“Ich befürchte, die Stellvertreter Gottes werden die Willfährigkeit der Menschen so lange missbrauchen, bis diese zuletzt doch noch klug werden." - Die Briefe Amabeds, 17. Brief von Amabed / Der Theologe”
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“Statt dass man uns geloben lässt, keusch zu bleiben, sollte man uns lieber zwingen, es zu sein, und alle Mönche zu Eunuchen machen. Solange ein Vogel seine Federn hat, fliegt er." - Die Briefe Amabeds, 6. Brief von Amabed / Pater Fa molto”
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“Welche Schicksale haben doch die schwachen Sterblichen, die wie Blätter im Wind treiben!" - Die Briefe Amabeds, 7. Brief von Adaté”
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“Ach! prüft man denn, was man sich wünscht?" Die Prinzessin von Babylon, Kap. 4 (eigentlich: „,Ach! Fürstin,‘ rief sie, ,prüft man, was man wünscht?‘“)”
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“„Ein ehrliches Spiel unter guten Freunden ist ein redlicher Zeitvertreib.“ Memnon oder Die menschliche Weisheit”
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“„Mehr denn je sehe ich ein, dass man niemals etwas nach seiner scheinbaren Größe bemessen darf!“ Micromégas in Micromégas, Kap. 6”
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“„Um zu sprechen, muss man denken, zumindest annäherungsweise.“ Micromégas, Kap. 6”
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“„Das Bessere ist der Feind des Guten.“ Philosophisches Taschenwörterbuch, Bd. 2, Artikel Art Dramatique (Dramatische Kunst), Zitat eines italienischen Sprichworts”
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“„Der Abergläubische ist für den Schurken, was der Sklave für den Tyrannen ist. Ja mehr noch: der Abergläubische wird vom Fanatiker beherrscht und wird selbst zum Fanatiker.“ - Philosophisches Wörterbuch, Bd. 7, Artikel Aberglaube (Superstition), Sektion V”
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“„Die nützlichsten Bücher werden zur Hälfte von den Lesern selbst gemacht.“ Philosophisches Taschenwörterbuch, Vorwort”
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“„Es ist klar, dass jeder, der einen Menschen, seinen Bruder, wegen dessen abweichender Meinung verfolgt, eine erbärmliche Kreatur ist.“ Philosophisches Taschenwörterbuch, Tolérance”
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“„Fanatismus ist sicherlich tausendfach verhängnisvoller, denn Atheismus entfacht keine blutige Leidenschaft, wo Fanatismus es tut. Atheismus stellt sich dem Verbrechen zwar nicht entgegen, aber Fanatismus führt zu Verbrechen.“ Philosophisches Taschenwörterbuch, Bd. 2, Artikel Athéisme (Atheismus), Sektion IV”
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“Freundschaft ist die Ehe der Seele, und diese Ehe ist der Scheidung unterworfen." - Philosophisches Taschenwörterbuch, Bd. 1, Artikel Amitié (Freundschaft)”
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“„Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie mit einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt. So möchte jeder das Geld und die Frauen oder Mädchen der anderen haben, möchte er ihr Gebieter sein, sie allen seinen Launen gefügig machen und nichts oder zumindest nur sehr angenehme Dinge tun.“ - Philosophisches Taschenwörterbuch, Artikel Égalité (Gleichheit), Sektion II”
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“„Wagen Sie, selber zu denken!“ Philosophisches Wörterbuch, Artikel Liberté de penser (Gedankenfreiheit)”
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“„Wirkliche Autoren sind diejenigen, die in einer wirklichen Kunstform etwas geleistet haben, sei es im Epos oder in der Tragödie, sei es in der Komödie oder auch auf dem Gebiet der Geschichte oder der Philosophie, es sind diejenigen, die die Menschen belehrt oder erfreut haben. Die anderen, von denen wir gesprochen haben, sind unter den Schriftstellern, was die Hornissen unter den Vögeln sind.“ Philosophisches Wörterbuch, Bd. 2, Artikel Auteurs (Autoren)”
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“„Zufall ist ein Wort ohne Sinn; nichts kann ohne Ursache existieren.“ Philosophisches Taschenwörterbuch, Bd. 6, Artikel Philosophie, Sektion IV”
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“„Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl.“ M. Husson in Pot-pourri, Kap. 2”
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“„Diese Welt ist ein einziges großes Bedlam, wo Irre andere Irre in Ketten legen.“ M. de Boucacous in Pot-pourri, Kap. 6”
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“„Das jüdische Volk wagt, einen unversöhnlichen Haß gegen alle Völker zur Schau zu tragen. Es empört sich gegen alle seine Meister, immer abergläubisch, immer gierig nach dem Gute anderer, immer barbarisch, kriechend im Unglück und frech im Glück.“ Essai sur les Moeurs, Kap. 42”
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“„Besser man riskiert, einen Schuldigen zu retten, als einen Unschuldigen zu verurteilen.“ Zadig oder Das Schicksal, Kap. 6”
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“„Nur wer in allem Maß hält und sich Bewegung macht, fühlt sich wohl, und die Kunst, ausschweifend zu leben und dabei gesund zu bleiben, existiert ebenso wenig wie der Stein der Weisen, die Sterndeuterei und die Theologie der Magier.“ Zadig oder Das Schicksal, Kap. 18”
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“„Wie kann man den Genuss von Greifenfleisch verbieten, wenn es diese Tiere gar nicht gibt?“ Zadig oder Das Schicksal, Kap. 4”
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“Das Geheimnis zu langweilen besteht darin, alles zu sagen." - Discours en Vers sur l'Homme, VI. Diskurs 72”
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“Das Überflüssige ist eine sehr notwendige Sache." - Le Mondain”
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“Es ist gefährlich, recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat." - "Catalogue pour la plupart des écrivains français qui ont paru dans Le Siècle de Louis XIV, pour servir à l'histoire littéraire de ce temps," "Le Siècle de Louis XIV" (1752)”
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“Mein Leben ist ein Kampf." - Le fanatisme, 2. Akt, 4. Szene / Mohammed; Nachzitat von Beaumarchais”
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