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Martin Luther
79 quotes
“Darum nämlich, weil sie geliebt werden, sind die Sünder »schön«, nicht aber werden sie geliebt, weil sie »schön« sind." - Heidelberger Disputation, 1518”
Martin Luther (1483–1546) said by 1546 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Das Vaterunser ist der grösste Märtyrer auf Erden. Denn jedermann plagt's und missbraucht's." - Eine einfältige Weise zu beten für einen guten Freund. WA 38, 364, 25-27”
Martin Luther (1483–1546) said by 1546 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Das Wort sie sollen lassen stahn." - Ein feste Burg ist unser Gott, 1529”
Martin Luther (1483–1546) said by 1546 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Denn der eigentliche Gegenstand der Theologie ist der der Sünde schuldige Mensch und der rechtfertigende Gott und Heiland dieses Sünders. Was außer diesem Gegenstand in der Theologie gesucht und verhandelt wird, ist Irrtum und Gift." - aus Luthers Vorlesung über Psalm 51 von 1532, in: Psalmenauslegung. Vandenhoek & Ruprecht 1963, S. 205”
Martin Luther (1483–1546) said by 1546 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Dieses Leben ist keine Frömmigkeit, sondern ein Fromm-Werden. Keine Gesundheit, sondern ein Gesund-Werden. Kein Wesen, sondern ein Werden. Keine Ruhe, sondern ein Üben. Wir sind es noch nicht; werden es aber." - Grund und Ursach 1521, WA 7, 336, 31f - Auslegung zu , zitiert auf dem Buchrücken des »Luther Brevier«, Wartburg Verlag, 2007, ISBN 3861601958”
Martin Luther (1483–1546) said by 1546 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Gerecht und Sünder zugleich" (simul iustus et peccator) nach Passagen in der Römerbriefvorlesung 1515/1516, vgl. WA 56,347,3–4: simul Iustus est et peccat; WA 56,347,9: Quod simul Sancti, dum sunt Iusti, sunt peccatores; WA 56,442,17: Semper peccator, semper penitens, semper Iustus.”
Martin Luther (1483–1546) said by 1546 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Du solt aber Jesaiam bey dem Jüdischen volck nicht anders ansehen / denn als einen verachten man / ja wie einen narren und unsinnigen / Denn wie wir jn jtzt halten / so haben sie jn nicht gehalten / sondern […] haben sie die zungen gegen jm heraus gereckt / und mit fingern auff jn geweiset / und alle sein Predigt für narrheit gehalten." - Vorrede auf den Propheten Jesaja”
Martin Luther (1483–1546) said by 1546 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Ein solch verzweifelt, durchböset, durchgiftet, durchteufelt Ding ist´s umb diese Jüden, so diese 1400 Jahr unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewest und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen. Das ist nichts anderes. Da ist kein menschlich Herz gegen uns Heiden. Solches lernen sie von ihren Rabbinern in den Teufelsnestern ihrer Schulen." - Doctoris Martini Lutheri, Tomos 8, Jena 1562, S. 95; Erlanger Ausgabe XXXII, S. 242; zit. bei Deschner, „Abermals krähte der Hahn“, S. 521”
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“Eine Krähe kratzt der anderen kein Auge aus." – wörtlich: Es beisst kein Krawe der andern die Augen ausz.”
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“Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen getötet werden." - Predigt 6. Mai 1526, Weimarer Ausgabe 16, 551f”
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“Es ist keine Tugend, edel geboren werden, sondern sich edel machen." - Überliefert von Julius Wilhelm Zincgref, Apophthegmata”
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“Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und führt den Krieg. Das alles sind seine Werke und sein Gericht." - „Zur Frage, ob man als Soldat in einem Gott wohlgefälligen Stand lebt“, 1526; WA 19, S. 623 ff.”
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“Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir! Amen." - Laut Augenzeugen auf dem Reichstag zu Worms, 1521. Laut Reichstagsakten: "Daher kann und will ich nichts widerrufen, weil wider das Gewissen etwas zu tun weder sicher noch heilsam ist. Gott helfe mir. Amen!”
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“Man lasse den Leuten öffentlich predigen, wie die Messe als ein Menschentand ohne Sünde unterbleiben möge und niemand verdammt werde, der sie nicht achtet, sondern wohl ohne Messe wohl auf bessere Weise selig werden möge." - Schmalkaldische Artikel, 1537”
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“… man muss die Mutter im Hause, die Kinder auf der Gassen, den gemeinen Mann auf dem Markt drum fragen und denselbigen auf das Maul sehen, wie sie reden, und darnach dolmetschen; da verstehen sie es denn und merken, daß man deutsch mit ihnen redet. - Sendbrief vom Dolmetschen, Nürnberg, 15. September 1530, glaubensstimme.de”
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“Sauer macht lustig.”
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“Sorge dich nicht um ungelegte Eier." – wörtlich: Sorgest fur ungelegte eyer. Im Sinne, dass ungelegte Eier gut aufgehoben sind und keines besonderen Schutzes bedürfen.”
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“So werde ich mich auch mit Gottes Hilfe eher zu Asche machen lassen, bevor ich einen Messeknecht mit seinem Werk meinem Herrn und Heiland Jesus Christus gleich oder höher sein lasse." - Schmalkaldische Artikel, 1537”
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“Sündige tapfer, doch tapferer glaube und freue dich in Christus, der Herr ist über Sünde, Tod und Teufel." - Briefwechsel mit Philipp Melanchthon, Weimarer Ausgabe, Martin Luthers Werke, Kritische Gesamtausgabe, 1883”
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“Wenn die Messe fällt, so liegt das Papsttum. Ehe sie das geschehen lassen, töten sie uns alle." - Schmalkaldische Artikel, 1537”
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“Darum ist Sankt Jakobs Epistel eine recht stroherne Epistel gegen sie [die Evangelien und Hauptbriefe des NT], weil sie doch keine evangelische Art an sich hat." - Das Neue Testament Deutsch 1522, Vorrede, in: WA DB 6, 10, 33-34 über den Brief des Jakobus im Abschnitt: Welches die rechten und edelsten Bücher des Neuen Testaments sind. (Der Abschnitt fehlt komplett in der Ausgabe von 1546, ebd. WA DB 6, 11.)”
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“Wer mit dem Geist der Traurigkeit geplagt wird, der soll aufs höchste sich hüten und vorsehen, dass er nicht allein sei." - Deutsche Schriften 60, 129”
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“Wie käme denn ich armer stinkender Madensack dazu, dass man die Kinder Christi mit meinem heillosen Namen nennen sollte?" - Weimarer Ausgabe sämtlicher Schriften Luthers, Band 8, 637; auf die Frage ob man seine Anhänger "lutherisch" nennen solle”
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“Wir sind allzulang genug deutsche Bestien gewesen, die nicht mehr können, denn kriegen und fressen und saufen. Lasst uns aber einmal die Vernunft brauchen, dass Gott merke die Dankbarkeit seiner Güter." - An die Ratsherren aller Städte deutschen Landes, dass sie christliche Schulen aufrichten und erhalten sollen, 1524”
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“Tritt fest auf, mach's Maul auf, hör bald auf" Wochenpredigten über Matthäus 5-7, 1530/32, Druck von 1532, Predigt über Matthäus 5: WA 32, 302, Zeile 24-26 (sprachlich modernisiert): "Denn das sind die drei Stücke, wie man sagt, so zu einem guten Prediger gehören: zum ersten dass er auftrete, zum andern dass er das Maul auftue und etwas sage, zum dritten dass er auch könne aufhören.”
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“Unsere Theologie ... gründet uns auf das, was außerhalb von uns ist (nos ponit extra nos)" - Vorlesung über den Galaterbrief 1531/1535 (lat.) zu Gal. 4,6, Weimarer Ausgabe (WA) 40, I, 589, Zeilen 8 u. 25-26.”
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“Wir sind Bettler, das ist wahr." - Letzte geschriebene Worte, 13. Februar 1546, "Anhang III A 5. WA 48,241. Ebenso WATR 5,168,35.”
Martin Luther (1483–1546) said by 1546 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Was Christum treibet": "Und darin stimmen alle rechtschaffenen heiligen Bücher überein, dass sie allesamt Christum predigen und treiben, auch ist das der rechte Prüfstein, alle Bücher zu tadeln, wenn man sieht, ob sie Christum treiben oder nicht, sintemal alle Schrift Christum zeiget Röm 3. und Paulus nichts als Christum wissen will 1. Kor. 2. Was Christum nicht lehret, das ist nicht apostolisch, wenns gleich Petrus oder Paulus lehret. Wiederum, was Christum predigt, das ist apostolisch, wenns gleich Judas, Hannas, Pilatus und Herodes täte." - Vorrede auf die Episteln Sankt Jakobi und Judas, in: Das Neue Testament 1522, WA DB 7, 25-32.”
Martin Luther (1483–1546) said by 1546 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Hieher zum Kuß, der Teufel hat in die N. geschmissen, und den Bauch abermal geleeret; das ist ein recht Heilightumb, das die Jüden und was Jüde sein will, küssen, fressen, saufen und anbeten sollen; und wiederumb der Teufel auch fressen und sauffen, was solche seine Jünger speien, oben und unten auswerfen können. Hie sind die rechten Gäste und Wirthe zusammengekommen, habens recht gekocht und angericht … Der Teufel … frißt mit Lust … , was der Jüden unter und öber Maul speiet und sprutzet, ..." - Sämmtliche Werke. 32. Band. Erlangen 1842, 6. Band der polemischen deutschen Schriften. Nach den ältesten Ausgaben kritisch und historisch bearbeitet von Johann Konrad Irmischer. LXII. Vom Schem Hamphoras und vom Geschlecht Christi. Matth. I. (1543). S. 275, 282 books.google.de”
Martin Luther (1483–1546) said by 1546 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source