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Marie von Ebner-Eschenbach
82 quotes
“Der Gescheitere gibt nach! Ein unsterbliches Wort. Es begründet die Weltherrschaft der Dummheit.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) first seen 1893 wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
Recorded in: Aphorisms (1893), p. 6
“We are so vain that we value the opinion even of those whose opinions we find worthless.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“In der Jugend lernt, im Alter versteht man.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Ein Aphorismus ist der letzte Ring einer langen Gedankenkette.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal, und du bist unsterblich.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Die jetzigen Menschen sind zum tadeln geboren. Vom ganzen Achilles sehen sie nur die Ferse.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Die glücklichen Pessimisten! Welche Freude empfinden sie, so oft sie bewiesen haben, daß es keine Freude gibt.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Geduld mit der Streitsucht der Einfältigen! Es ist nicht leicht zu begreifen, dass man nicht begreift.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Die einfachste und bekannteste Wahrheit erscheint uns augenblicklich neu und wunderbar, sobald wir sie zum ersten Mal an uns selbst erleben.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Der Verstandesmensch verhöhnt nichts so bitter als den Edelmut, dessen er sich nicht fähig fühlt.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Künstler, was du nicht schaffen mußt, das darfst du nicht schaffen wollen.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Nichts wird so oft unwiederbringlich versäumt wie eine Gelegenheit, die sich täglich bietet.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Wer nichts weiß, muss alles glauben.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) first seen 1893 wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
Recorded in: p. 21, Aphorismen, in: Schriften, vol. 1, Paetel, Berlin 1893.
“Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Raison annehmen kann niemand, der nicht schon welche hat.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Wenn man nur die Alten liest, ist man sicher, immer neu zu bleiben.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Wenn der Kunst kein Tempel mehr offen steht, dann flüchtet sie in die Werkstatt.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Man muss das Gute tun, damit es in der Welt sei.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Wir sollen immer verzeihen, dem Reuigen um seinetwillen, dem Reuelosen um unseretwillen.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Das Alter verklärt oder versteinert.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Es ist ein Unglück, daß ein braves Talent und ein braver Mann so selten zusammen kommen!”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Unerreichbare Wünsche werden als »fromm« bezeichnet. Man scheint anzunehmen, dass nur die profanen in Erfüllung gehen.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Nichts ist weniger verheißend als Frühreife; die junge Distel sieht einem zukünftigen Baume viel ähnlicher als die junge Eiche.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Wenn du einen vielbetretenen Weg lange gehst, so gehst du ihn endlich allein.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Es gibt Menschen mit leuchtendem und Menschen mit glänzendem Verstande. Die ersten erhellen ihre Umgebung, die zweiten verdunkeln sie.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“In das Gute glauben nur die Wenigen, die es üben.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Der am unrechten Orte vertraute, wird dafür am unrechten Orte mißtrauen.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Blessed is trust, for it blesses both those who have it to give and those who receive it.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Es stände besser um die Welt, wenn die Mühe, die man sich gibt, die subtilsten Moralgesetze auszuklügeln, zur Ausübung der einfachsten angewendet würde.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Verständnis des Schönen und Begeisterung für das Schöne sind Eins.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Zwei sehr verschiedene Tugenden können einander lange und scharf befehden; der Augenblick bleibt nicht aus, in dem sie erkennen, daß sie Schwestern sind.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Verschmähtes Erbarmen kann sich in Grausamkeit verwandeln, wie verschmähte Liebe in Haß.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“People who chase after ever greater wealth without taking the time to enjoy it are like hungry people who are forever cooking but never sit down to eat.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Der eitle, schwache Mensch sieht in Jedem einen Richter, der stolze, starke hat keinen Richter als sich selbst.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Merkmal großer Menschen ist, daß sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Die Eitelkeit weist jede gesunde Nahrung von sich, lebt ausschließlich von dem Gifte der Schmeichelei und gedeiht dabei in üppigster Fülle.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Ein scheinbarer Widerspruch gegen ein Naturgesetz ist nur die selten vorkommende Betätigung eines andern Naturgesetzes.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Wer es versteht, den Leuten mit Anmut und Behagen Dinge auseinander zu setzen, die sie ohnehin wissen, der verschafft sich am geschwindesten den Ruf eines gescheiten Menschen.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Ein Gedanke kann nicht erwachen, ohne andere zu wecken.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Es gibt eine Menge kleiner Rücksichtslosigkeiten und Unarten, die an und für sich nichts bedeuten, aber furchtbar sind als Kennzeichen der Beschaffenheit der Seele.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Gemeinverständlich, das heißt: auch den Gemeinen verständlich, und heißt überdies nicht selten: den Nicht Gemeinen ungenießbar.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Wenn Du durchaus nur die Wahl hast, zwischen einer Unwahrheit und einer Grobheit, dann wähle die Grobheit. Wenn jedoch die Wahl getroffen werden muß zwischen einer Unwahrheit und einer Grausamkeit, dann wähle die Unwahrheit.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Verwöhnte Kinder sind die unglücklichsten; sie lernen schon in jungen Jahren die Leiden der Tyrannen kennen.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Der Verstand und das Herz stehen auf sehr gutem Fuße. Eines vertritt oft die Stelle des andern so vollkommen, dass es schwer ist zu entscheiden, welches von beiden tätig war.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Der Umgang mit einem Egoisten ist darum so verderblich, weil die Notwehr uns allmählich zwingt, in seine Fehler zu verfallen.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“Der Maßstab, den wir an die Dinge legen, ist das Maß unseres eigenen Geistes.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source
“The world belongs to those who possess it, and is scorned by those to whom it should belong.”
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) said by 1916 at the latest wikiquote, CC BY-SA 4.0 source