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Johann Wolfgang von Goethe
600 quotes
“Das gefährlichste aller Bücher in weltgeschichtlicher Hinsicht, wenn durchaus einmal von Gefährlichkeit die Rede sein sollte, ist doch wohl unstreitig die Bibel, weil wohl kein anderes Buch so viel Gutes und Böses im Menschengeschlecht zur Entwicklung gebracht hat." – vom 10. November 1810”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Alle Seelen und Formen von dem, was einst war und künftig sein wird, schweift in dem endlosen Raum ihres Aufenthaltes wolkenartig hin und her, und umgeben die Mütter, und der Magier muss also in ihr Reich gehen, wenn er durch die Macht seiner Kunst über die Form eines Wesens Gewalt haben und ein früheres Geschöpf zu einem Scheinleben hervorrufen will." – über sein Werk Faust, zu Johann Peter Eckermann, 10. Januar 1830”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Das Classische nenne ich das Gesunde, und das Romantische das Kranke." – zu Eckermann, 2. April 1829, zeno.org”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Das Gleiche läßt uns in Ruhe; aber der Widerspruch ist es, der uns productiv macht." – Gespräch mit Johann Peter Eckermann, 28. März. 1827. Aus: Goethes Gespräche. hg. von Woldemar Freiherr von Biedermann, Band 1–10, Leipzig 1889–1896, Band 6, S. 67.”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Das musikalische Talent kann sich wohl am frühesten zeigen, indem die Musik ganz etwas Angeborenes, Inneres ist, das von Außen keiner großen Nahrung und keiner aus dem Leben gezogenen Erfahrung bedarf." – zu Johann Peter Eckermann, 14. Februar 1831”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Den anscheinenden Geringfügigkeiten des Wilhelm Meister liegt immer etwas Höheres zum Grunde, und es kommt bloß darauf an, dass man Augen, Weltkenntnis und Übersicht genug besitze, um im Kleinen das Größere wahrzunehmen. Andern mag das gezeichnete Leben als Leben genügen." – zu Johann Peter Eckermann, 25. Dezember 1825”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Denn was ist eine Novelle anders als eine sich ereignete unerhörte Begebenheit. Dies ist der eigentliche Begriff, und so vieles, was in Deutschland unter dem Titel Novelle geht, ist gar keine Novelle, sondern bloß Erzählung oder was Sie sonst wollen." – zu Johann Peter Eckermann, 29. Januar 1827”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge; sie hat immer Recht, und die Fehler und Irrthümer sind immer des Menschen." – zu Johann Peter Eckermann, 13. Februar 1829 http://www.zeno.org/nid/20004867424, books.google”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Ein deutscher Schriftsteller, ein deutscher Märtyrer! – Ja, mein Guter! Sie werden es nicht anders finden! Und ich selbst kann mich kaum noch beklagen, es ist allen andern nicht besser gegangen, den meisten sogar schlechter, und in England und Frankreich ganz wie bei uns." – zu Johann Peter Eckermann, 14. März 1830”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Hegel hat in den Berliner Jahrbüchern eine Rezension über Hamann geschrieben, die ich in diesen Tagen lese und wieder lese und die ich sehr loben muss. Hegels Urteile als Kritiker sind immer gut gewesen." – zu Johann Peter Eckermann, 17. Februar 1829”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Im Grunde aber sind wir alle kollektive Wesen, wir mögen uns stellen, wie wir wollen. Denn wie weniges haben und sind wir, das wir im reinsten Sinne unser Eigentum nennen! Wir müssen alle empfangen und lernen, sowohl von denen, die vor uns waren, als von denen, die mit uns sind. Selbst das größte Genie würde nicht weit kommen, wenn es alles seinem eigenen Innern verdanken wollte. " – zu Johann Peter Eckermann 17. Februar 1832”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“»In dem, was ich selber zu tun und zu treiben hatte«, fuhr Goethe fort, »habe ich mich immer als Royalist behauptet. Die anderen habe ich schwatzen lassen, und ich habe getan, was ich für gut fand. Ich übersah meine Sache und wußte, wohin ich wollte.«" – Goethe im Gespräch mit Johann Peter Eckermann, 25. Februar 1824. In: Goethes Gespräche mit J. P. Eckermann, Band 1. Hrsg. von Franz Deibel. Leipzig: Insel-Verlag, 1908. S. 118.”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Käme er, man würde ihn zum zweiten Mal kreuzigen." – über einen zweiten Erlöser zu Johann Peter Eckermann, 12. März 1828”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Man darf beide Dichter nicht miteinander vergleichen, ohne den einen durch den andern zu vernichten. Byron ist der brennende Dornbusch, der die heilige Zeder des Libanon in Asche legt. Das große Epos des Italieners hat seinen Ruhm durch Jahrhunderte behauptet, aber mit einer einzigen Zeile des Don Juan könnte man das ganze befreite Jerusalem vergiften." – über Torquato Tasso und Lord Byron, zu Johann Peter Eckermann, 18. Mai 1824”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Encyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist." – zu Johann Peter Eckermann, 16. Dezember 1828”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Man sagt von den Blättern eines Baumes, daß deren kaum zwei vollkommen gleich befunden werden, und so möchten sich auch unter tausend Menschen kaum zwei finden, die in ihrer Gesinnungs- und Denkungsweise vollkommen harmoniren." – zu Eckermann, 14. April 1824, zeno.org”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Manche Geschöpfe sind ganz dämonischer Art, in manchen sind Teile von ihm wirksam. […] Unter den Künstlern findet es sich mehr bei Musikern, weniger bei Malern. Bei Paganini zeigt es sich im hohen Grade, wodurch er denn auch so große Wirkungen hervorbringt." – zu Johann Peter Eckermann, 2. März 1831”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“So, in ewiger Dämmerung und Einsamkeit beharrend, sind die Mütter schaffende Wesen, sie sind das schaffende und erhaltende Prinzip, von dem alles ausgeht, was auf der Oberfläche der Erde Gestalt und Leben hat. Was zu atmen aufhört, geht als geistige Natur zu ihnen zurück, und sie bewahren es, bis es wieder Gelegenheit findet, in ein neues Dasein zu treten." – über sein Werk Faust, zu Johann Peter Eckermann, 10. Januar 1830”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Sobald man in der Wissenschaft einer bestimmten beschränkten Konfession angehört, ist sogleich jede unbefangene treue Auffassung dahin. Der entschiedene Vulkanist wird immer nur durch die Brille des Vulkanisten sehen, so wie der Neptunist und der Bekenner der neuesten Hebungstheorie durch die seinige." – zu Johann Peter Eckermann, 18. Mai 1824”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Versuche es aber doch nur einer und bringe mit menschlichem Wollen und menschlichen Kräften etwas hervor, das den Schöpfungen, die den Namen Mozart, Rafael oder Shakespeare tragen, sich an die Seite setzen lasse." - zu Eckermann, 11. März 1832, zeno.org”
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“Wir wollen indeß," fügte Goethe lächelnd hinzu, "hoffen und erwarten, wie es etwa in einem Jahrhundert mit uns Deutschen aussieht, und ob wir es sodann dahin werden gebracht haben, nicht mehr abstracte Gelehrte und Philosophen, sondern Menschen zu sein." – zu Eckermann, 12. März 1828, zeno.org”
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“Ältere Bekanntschaften und Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, daß man sich einander schon viel verziehen hat." - an Dorothea von Knabenau, 14.10.1808”
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“Alles Poetische sollte rhythmisch behandelt werden! Das ist meine Überzeugung, [...]" – an Friedrich Schiller, 25. November 1797”
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“[...] an den Novellen des Cervantes [habe ich] einen wahren Schatz gefunden, sowohl der Unterhaltung als der Belehrung." – an Friedrich Schiller, 17. Dezember 1795”
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“Auch eine schädliche Wahrheit ist nützlich, weil sie nur Augenblicke schädlich sein kann und alsdann zu andern Wahrheiten führt, die immer nützlich und sehr nützlich werden müssen, und umgekehrt ist ein nützlicher Irrtum schädlich, weil er es nur augenblicklich sein kann und in andre Irrtümer verleitet, die immer schädlicher werden." – an Charlotte von Stein, 8. Juni 1787”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Auf dem Glück der Fabel beruht freilich alles, man ist wegen des Hauptaufwandes sicher, die meisten Leser und Zuschauer nehmen denn doch nichts weiter mit davon, und dem Dichter bleibt doch das ganze Verdienst einer lebendigen Ausführung." – an Friedrich Schiller, 5. April 1797”
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“Auf diesem beweglichen Erdball ist doch nur in der wahren Liebe, der Wohltätigkeit und den Wissenschaften die einzige Freude und Ruhe." – an Charlotte von Stein, 6. Dezember 1781”
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“Bei den Anstalten zu einem Feste vergisst man oft den einzuladen, dem zu Ehren es angestellt wird." – mit Friedrich Wilhelm Riemer, 26. April 1810”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Da habe ich nun in meinem Leben viele Verse gemacht, darunter sind ein paar gute und viele mittelmäßige, da macht der Eyck ein solches Bild, das mehr wert ist als alles, was ich gemacht habe." – mit W. Grimm, 20.9./6. Oktober 1815”
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“Da ich ganz ohne Stolz bin, kann ich meiner innerlichen Überzeugung glauben, die mir sagt, daß ich einige Eigenschaften besitze, die zu einem Poeten erfordert werden und daß ich durch Fleiß einmal einer werden könnte. Ich habe von meinem zehnten Jahre angefangen, Verse zu schreiben, und habe geglaubt, sie seien gut. Jetzo in meinem siebzehnten sehe ich, dass sie schlecht sind, aber ich bin doch sieben Jahre älter und mache sie um sieben Jahre besser." – an Cornelia Goethe, 11. Mai 1767”
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“Das Epitomisieren eines poetischen Werks, das zuerst in eine große Weite und Breite angelegt war, bringt ein Schwanken zwischen Skizze und Ausführung hervor, das dem ganz befriedigenden Effekt durchaus schädlich ist." – an Friedrich Schiller, 5. Juli 1802”
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“Daß die Verse den poetischen Sinn steigerten oder wohl gar hervorlockten." – an Johann Peter Eckermann, 25. Oktober 1823”
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“Denn der Fall kommt öfter vor, als man denkt, dass eine Nation Saft und Kraft aus einem Werke aussaugt und in ihr eigenes inneres Leben dergestalt aufnimmt, dass sie daran keine weitere Freude haben, sich daraus keine Nahrung weiter zueignen kann." – an Thomas Carlyle, 15. Juni 1828”
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“Denn ich halte davor, der Dichter soll seine Umrisse auf ein weitläufig gewobenes Zeug aufreißen, damit der Musikus vollkommenen Raum habe, seine Stickerei mit großer Freiheit und mit starken oder feinen Fäden, wie es ihm gutdünkt, auszuführen. Der Operntext soll ein Karton sein, kein fertiges Bild." – an Carl Friedrich Zelter, 19. Mai 1812”
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“Denn was nicht gesellig gesungen werden kann, ist wirklich kein Gesang, wie ein Monolog kein Drama." – an Carl Friedrich Zelter, 17. Mai 1815”
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“Der rezitierende Schauspieler dagegen muss durch Übung nach und nach zu einer gewissen Einheit seiner selbst gelangen und sich ohne Wissen und eigentliches Wollen, soweit seine Natur verstattet, hervorbilden." – an Carl Friedrich Zelter, 6. September 1827”
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“Der Schauspieler, Musikus, Maler, Dichter, ja der Gelehrte selbst erscheinen mit ihren wunderlichen, halbideellen halbsinnlichen Wesen jener ganzen Masse der aus dem Reellen entsprungenen und an das Reelle gebundenen Weltmenschen wie eine Art von Narren, wo nicht gar wie Halbverbrecher, wie Menschen, die an einer levis notae macula laborieren." – an Friedrich Heinrich Jacobi, 7. März 1808”
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“... die Abwesenden sind wie die Toten fern und ohne Gewalt, deswegen man auch Gutes von ihnen reden soll." – an Charlotte von Stein, 9. November 1778”
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“Die Buchhändler sind alle des Teufels, für sie muß es eine eigene Hölle geben" – Gespräche mit Friedrich von Müller und Clemens Wenzeslaus Coudray, 17. Mai 1829”
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“Die Erinnerung an Abwesende wird durch die Zeit nicht ausgelöscht, aber doch verdeckt." – an Käthchen Schönkopf, 12.12.1769”
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“Die Fratze des Parteigeists ist mir mehr zuwider als irgendeine andere Karikatur." – an Friedrich Schiller, 17. Mai 1797”
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“Die Hoffnung hilft uns leben." – an Charlotte von Stein, 9. April 1782”
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“Die Irrthümer meiner Gegner sind seit einem Jahrhundert zu allgemein verbreitet, als dass ich auf meinem einsamen Wege hoffen könnte noch diesen oder jenen Gefährten zu finden. Ich werde allein bleiben! Ich komme mir oft vor wie ein Mann in einem Schiffbruch, der ein Brett ergreift, das nur einen einzigen zu tragen im Stande ist. Dieser eine rettet sich, während alle übrigen jämmerlich ersaufen." – im Gespräch über seine Farbenlehre am 10. Februar 1830 mit w:Friedrich Soret, http://www.zeno.org/nid/20004867432”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Die wahre Geschichte der ersten zehn Jahre meines weimarischen Lebens könnte ich nur im Gewande der Fabel oder eines Märchens darstellen, als wirkliche Tatsache würde die Welt es nimmermehr glauben." – an F. v. Müller, August 1830”
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“Dieses alles, was dem Erzählenden und der Erzählung angehört, habe ich hier unter dem Worte: Dichtung begriffen, um mich des Wahren, dessen ich mir bewusst war, zu meinem Zweck bedienen zu können." – an Carl Friedrich Zelter, 15. Februar 1830; über Goethes Werke, Dichtung und Wahrheit”
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“Ein Weib soll ihre Weiblichkeit nicht ausziehen wollen." – an Charlotte von Stein, 21. September 1785”
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“Ein weiser Mann sollte das Wort Narr nicht so oft gebrauchen, besonders da ihm selbst der Hochmut so lästig ist." – an Christian Gottlob Voigt, 19 Dezember 1798”
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“Es bleibt wahr: das Märchen von Christus ist Ursache, daß die Welt noch 10000 Jahre stehen kann und niemand recht zu Verstand kommt, weil es ebenso viel Kraft des Wissens, des Verstandes, des Begriffs braucht, um es zu verteidigen als es zu bestreiten." – an Johann Gottfried Herder, 4. September 1788”
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“Es ist immer erbaulich, sich zu überzeugen: dass im hohen Alter die verständige Vernunft, oder, wenn man will, der vernünftige Verstand sich als Stellvertreter der Sinne legitimieren darf." – an Carl Friedrich Zelter, 16. Dezember 1829”
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“Es ist keine Kleinigkeit, das, was man im zwanzigsten Jahre konzipiert hat, im 82. außer sich darzustellen und ein solches inneres lebendiges Knochengeripp mit Sehnen, Fleisch und Oberhaupt zu bekleiden, auch wohl dem fertig Hingestellten noch einige Mantelfalten umzuschlagen, damit alles zusammen ein offenbares Rätsel bleibe, die Menschen fort und fort ergötze und ihnen zu schaffen mache." – an Carl Friedrich Zelter, 1. Juni 1831”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source