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Johann Wolfgang von Goethe
600 quotes
“Alles Gescheite ist schon gedacht worden. Man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken." – Band II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer, Kunst, Ethisches, Natur”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“An der Farbe lässt sich die Sinnesweise, an dem Schnitt die Lebensweise des Menschen erkennen." – Wilhelm Meisters Wanderjahre II”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Aufmerksamkeit ist das Leben!" – Wilhelm Meisters Wanderjahre”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Bekanntschaften, wenn sie sich auch gleichgültig ankündigen, haben oft die wichtigsten Folgen." – Wilhelm Meisters Wanderjahre”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Das Allgemeine und Besondere fallen zusammen; das Besondere ist das Allgemeine, unter verschiedenen Bedingungen erscheinend." – Wilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Natur”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Das Gewebe dieser Welt ist aus Notwendigkeit und Zufall gebildet; die Vernunft des Menschen stellt sich zwischen beide und weiß sie zu beherrschen; sie behandelt das Notwendige als den Grund ihres Daseins; das Zufällige weiß sie zu lenken, zu leiten und zu nutzen, und nur, indem sie fest und unerschütterlich steht, verdient der Mensch, ein Gott der Erde genannt zu werden." – Wilhelm Meisters Lehrjahre I”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Das Instrument sollte nur die Stimme begleiten, denn Melodien, Gänge und Läufe ohne Worte und Sinn scheinen mir Schmetterlingen oder schönen bunten Vögeln ähnlich zu sein, die in der Luft vor unsern Augen herumschweben, die wir allenfalls haschen und uns zueignen möchten, da sich der Gesang dagegen wie ein Genius gen Himmel hebt und das bessere Ich in uns ihn zu begleiten anreizt." – Wilhelm Meisters Lehrjahre 2. Buch 11. Kapitel”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Das Menschenpack fürchtet sich vor nichts mehr als vor dem Verstande; vor der Dummheit sollten sie sich fürchten, wenn sie begriffen was fürchterlich ist; Aber jener ist unbequem und man muss ihn beiseite schaffen, diese ist nur verderblich, und das kann man abwarten." – Wilhelm Meisters Lehrjahre”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Das Wahre ist gottähnlich; es erscheint nicht unmittelbar, wir müssen es in seinen Manifestationen erraten." – Wilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archiv”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Dass doch die Jugend immer zwischen den Extremen schwankt!" – Wilhelm Meisters Lehrjahre”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Dem Reinen ist alles rein." – Wilhelm Meisters Wanderjahre III (Bibelzitat aus Titusbrief 1:15)”
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“Den besten Unterricht zieht man aus vollständiger Umgebung." – Wilhelm Meisters Wanderjahre”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Der denkende Mensch hat die wunderliche Eigenschaft, dass er an die Stelle, wo das unaufgelöste Problem liegt, gern ein Phantasiebild hinfabelt, das er nicht loswerden kann." – Wilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Natur”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Der edle Mensch kann sich in Momenten vernachlässigen, der vornehme nie." – Wilhelm Meisters Lehrjahre V”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Der Italiener hat überhaupt ein tieferes Gefühl für die hohe Würde der Kunst als andere Nationen, jeder, der nur irgend etwas treibt, will Künstler, Meister und Professor heißen." – Wilhelm Meisters Lehrjahre VIII, 7”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Die Eigenliebe lässt uns sowohl unsre Tugenden als unsre Fehler viel bedeutender, als sie sind, erscheinen." – Wilhelm Meisters Lehrjahre IV”
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“Dulden wir keinen Juden unter uns; denn wie sollten wir ihm den Anteil an der höchsten Kultur vergönnen, deren Ursprung und Herkommen er verleugnet." – Wilhelm Meisters Lehrjahre III”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Ehe wir nun weiterschreiten// Halte still und sieh dich um:// Denn geschwätzig sind die Zeiten// Und sie sind auch wieder stumm." – books.google.com”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Ein einziges Glied, das in einer großen Kette bricht, vernichtet das Ganze." – Wilhelm Meisters Wanderjahre III, 12”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum." – Wilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archiv”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Es gibt keine patriotische Kunst und keine patriotische Wissenschaft. Beide gehören, wie alles hohe Gute, der ganzen Welt an und können nur durch allgemeine freie Wechselwirkung aller zugleich Lebenden, in steter Rücksicht auf das, was uns vom Vergangenen übrig und bekannt ist, gefördert werden." – Wilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archiv”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun." – Wilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archiv. http://www.zeno.org/nid/20004855604”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Es kann doch kein Deutscher einen Schuh zuschnallen, der es nicht von einer fremden Nation gelernt hat." – Wilhelm Meisters Lehrjahre”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Handeln ist leicht, denken schwer; nach dem Gedanken handeln unbequem." – Wilhelm Meisters Lehrjahre”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Hypothesen sind Wiegenlieder, womit der Lehrer seine Schüler einlullt." – Wilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Natur”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch Früchte reifen und neue Knospen keimen." – Wilhelm Meisters Wanderjahre I, Zweites Kapitel, Der Lilienstengel”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Musik im besten Sinne bedarf weniger der Neuheit, ja vielmehr je älter sie ist, je gewohnter man sie ist, desto mehr wirkt sie." – Band II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer, Kunst, Ethisches, Natur”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Muss denn alles schädlich sein, was gefährlich aussieht?" – Wilhelm Meisters Lehrjahre”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Niemand weiß, was er tut, wenn er recht handelt; aber des Unrechten sind wir uns immer bewußt." – Wilhelm Meisters Lehrjahre VII, Neuntes Kapitel (Lehrbrief), gutenberg.spiegel.de”
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“Sie werden die einfache, treue Rechtlichkeit deutscher Zustände nicht verschmähen, und mir verzeihen, wenn ich nach meiner Art und Denkweise, nach Herankommen und Stellung, kein anmutigeres Bild finde, als wie sie uns der deutsche Mittelstand in seinen reinen Häuslichkeiten sehen lässt." – Wilhelm Meisters Wanderjahre I,7”
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“Sieht man ein Übel, so wirkt man unmittelbar darauf, d.h. man kuriert unmittelbar aufs Symptom los." – Wilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Natur”
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“So bleibt die eigentliche Religion ein Inneres, ja Individuelles, denn sie hat ganz allein mit dem Gewissen zu tun, dieses soll erregt, soll beschwichtigt werden." – Wilhelm Meisters Wanderjahre I,7”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Spricht man ja mit sich selbst nicht immer, wie man denkt." – Wilhelm Meisters Wanderjahre”
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“Und wenn ich dich lieb habe, was geht's dich an?" – Wilhelm Meisters Lehrjahre IV,9”
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“Uns rührt die Erzählung jeder guten Tat, uns rührt das Anschauen jedes harmonischen Gegenstandes, wir fühlen dabei, dass wir nicht ganz in der Fremde sind, wir wähnen einer Heimat näher zu sein, nach der unser Bestes, Innerstes ungeduldig hinstrebt." – Wilhelm Meisters Lehrjahre VII,1”
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“Was aber ist deine Pflicht? Die Forderung des Tages." – Wilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Natur”
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“Was ist denn Glauben? Die Erzählung einer Begebenheit für wahr halten, was kann mir das helfen? Ich muß mir ihre Wirkungen, ihre Folgen zueignen können. Dieser zueignende Glaube muss ein eigener, dem natürlichen Menschen ungewöhnlicher Zustand des Gemüts sein. […] So nahte meine Seele dem Menschgewordenen und am Kreuz Gestorbenen, und in dem Augenblick wusste ich, was Glauben war." – Wilhelm Meisters Lehrjahre VI – Bekenntnisse einer schönen Seele”
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“Wenn man es genau betrachtet, so wird jede, auch nur die geringste Fähigkeit uns angeboren." – Wilhelm Meisters Lehrjahre VIII, 3”
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“Wer das Geld bringt, kann die Ware nach seinem Sinne verlangen." – Wilhelm Meisters Wanderjahre”
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“Wer nie sein Brod mit Thränen as, // Wer nie die kummervollen Nächte // Auf seinem Bette weinend sas, // Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte." – Wilhelm Meisters Lehrjahre. Ein Roman. Band 1. 2. Buch, Dreyzehntes Capitel. S. 346, Wer nie sein Brot mit Tränen aß”
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“Verschwiegenheit fordern, ist nicht das Mittel, sie zu erlangen." – Wilhelm Meisters Wanderjahre I”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Was bin ich denn gegen das All?" – Wilhelm Meisters Wanderjahre”
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“Das Betragen ist ein Spiegel, in welchem jeder sein Bild zeigt." – Die Wahlverwandtschaften II, 5. Aus Ottiliens Tagebuche”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Das weibliche Geschlecht hegt ein eignes, inneres, unwandelbares Interesse, von dem sie nichts in der Welt abtrünnig macht, im äußern geselligen Verhältnis hingegen lassen sie sich gern und leicht durch den Mann bestimmen, der sie eben beschäftigt, und so durch Abweisen wie durch Empfänglichkeit, durch Beharren und Nachgiebigkeit führen sie eigentlich das Regiment, dem sich in der gesitteten Welt kein Mann zu entziehen wagt." – Die Wahlverwandtschaften II, 7”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Denn so ist die Liebe beschaffen, daß sie allein recht zu haben glaubt und alle anderen Rechte vor ihr verschwinden." – Die Wahlverwandtschaften I, 12”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Der Haß ist parteiisch, aber die Liebe ist es noch mehr." – Die Wahlverwandtschaften I, 13”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Der sinnliche Mensch lacht oft, wo nichts zu lachen ist. Was ihn auch anregt, sein inneres Behagen kommt zum Vorschein." – Die Wahlverwandtschaften II, 4”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden." – Die Wahlverwandtschaften II, 4. Aus Ottiliens Tagebuche”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen, und die Gesinnungen ändern sich gewiß in einem Lande, wo Elefanten und Tiger zu Hause sind." – Die Wahlverwandtschaften II, 7. (zeno.org), Aus Ottiliens Tagebuche”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Glücklicherweise kann der Mensch nur einen gewissen Grad des Unglücks fassen; was darüber hinausgeht, vernichtet ihn oder läßt ihn gleichgültig." – Die Wahlverwandtschaften II, 4”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source