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Johann Wolfgang von Goethe
600 quotes
“Der Tüchtige hilft sich, wie er helfen kann, // Und wenn zuletzt ihm Fehl zu Fehle schlägt, // Ergibt er sich dem Kreuze, das er trägt." – Prolog zur Eröffnung des Berliner Theaters am 26. Mai 1821 / Muse des Dramas”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Der Zeitungsschreiber selbst ist wirklich zu beklagen, // Gar öfters weiß er nichts, und oft darf er nichts sagen." – Mitschuldigen A II Sz 2 / Der Wirt”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Des echten Mannes wahre Feier ist die Tat." – Pandora / Prometheus”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Die Heil'gen Drei König' mit ihrem Stern, sie essen, sie trinken, und bezahlen nicht gern." – Epiphaniasfest”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Die ich rief, die Geister, / Werd' ich nun nicht los." – Der Zauberlehrling”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Die jetzige Generation entdeckt immer, was die alte schon vergessen hat." – Überliefert von Friedrich Wilhelm Riemer (Mitteilungen über Goethe)”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Die Geistesaugen haben mit den Augen des Leibes in stetem lebendigem Bunde zu wirken." – Schriften zur Botanik und Wissenschaftslehre, dtv-Gesamtausgabe Bd. 39, S. 80”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Die Menschen lieben die Dämmerung mehr als den hellen Tag, und eben in der Dämmerung erscheinen die Gespenster." – Groß-Cophta A II Sz 4 / Marquise”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Die menschliche Gestalt kann nicht bloß durch das Beschauen ihrer Oberfläche begriffen werden, man muss ihr Inneres entblößen, ihre Teile sondern, die Verbindungen derselben bemerken, die Verschiedenheiten kennen, sich von Wirkung und Gegenwirkung unterrichten, das Verborgene, Ruhende, das Fundament der Erscheinung sich einprägen, wenn man dasjenige wirklich schauen und nachahmen will, was sich als ein schönes, ungetrenntes Ganze[!] in lebendigen Wellen vor unserm Auge bewegt." – Schriften zur Kunst. Einleitung in die Zeitschrift "Propyläen”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Die Pflicht sei tätig, wo die Liebe verstummt." – Stella, 5. Akt, Zweite Fassung / Stella”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Die Tierfabel gehört eigentlich dem Geiste, dem Gemüt, den sittlichen Kräften, indessen sie uns eine gewisse derbe Sinnlichkeit vorspiegelt. Den verschiedenen Charakteren, die sich im Tierreich aussprechen, borgt sie Intelligenz, die den Menschen auszeichnet, mit allen ihren Vorteilen: dem Bewußtsein, dem Entschluß, der Folge, und wir finden es wahrscheinlich, weil kein Tier aus seiner beschränkten, bestimmten Art herausgeht und deshalb immer zweckmäßig zu handeln scheint." – Schriften zur Kunst – Skizzen zu Castis Fabelgedicht: Die redenden Tiere”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Diesem Amboss vergleich' ich das Land, den Hammer dem Herrscher, // Und dem Volke das Blech, das in der Mitte sich krümmt." – Venezianische Epigramme, 14”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Dummes Zeug kann man viel reden, // Kann es auch schreiben, // Wird weder Leib noch Seele töten, // Es wird alles beim alten bleiben. // Dummes aber, vors Auge gestellt, // Hat ein magisches Recht; // Weil es die Sinne gefesselt hält, // Bleibt der Geist ein Knecht." – Zahme Xenien”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt." – Torquato Tasso IV, 4”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Ehre, Deutscher, treu und innig // Des Erinnerns werten Schatz, // Denn der Knabe spielte sinnig, // Klopstock, einst auf diesem Platz." – Parabolisch – Schulpforta”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Ein Franzose ist von Kopf bis auf die Füße eben ein Mensch wie ein Deutscher, das andere sind politische Konsiderationen, die vortrefflich sind und die niemand ungestraft einreißen soll." – Brief des Pastors”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Ein merkwürdiges Beispiel, wie die Nachwelt irgendeinem Vorfahren die Ehre zu rauben geneigt ist, sehen wir an den Bemühungen, die man sich gab, Christoph Colomb die Ehre der Entdeckung der neuen Welt zu entreißen. […] aber es gehörte dem doch zuletzt ein Mann dazu, der das alles zusammenfaßte, um Fabel und Nachricht, Wahn und Überlieferung in Wirklichkeit zu verwandeln." – Schriften zur Natur- und Wissenschaftslehre – Erfinden und Entdecken”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Eine Anwandlung, landschaftliche Skizzen zu zeichnen, wies ich nicht ab; bei Spaziergängen im Frühling, besonders nahe bei Jena, faßt ich irgend einen Gegenstand auf, der sich zum Bild qualifizieren wollte, und suchte ihn zu Hause alsdann zu Papier zu bringen. Gleichermaßen ward meine Einbildungskraft durch Erzählungen leicht erregt, so daß ich Gegenden, von denen im Gespräch die Rede war, alsobald zu entwerfen trachtete." – Tag und Jahreshefte 1810”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Eine schlechte Wohnung macht brave Leute verächtlich." – Was wir bringen / Vater”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Eine Welt zwar bist du, o Rom, doch ohne die Liebe wäre die Welt nicht die Welt, wäre denn Rom auch nicht Rom." – Römische Elegien”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Einem Roman, der eigentlich romantisch geschrieben und auf Überraschung berechnet wäre, würde man einen schlechten Dienst erzeigen, wenn man seine Fabel auszöge." – Schriften zur Literatur – Rezension von [Friedrich Bucholz]: Bekenntnisse einer schönen Seele, von ihr selbst geschrieben, Berlin 1806, in: Jenaische Allgemeine Literaturzeitung 16. Juli 1806.”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Er war nunmehr der Länder satt // Wo man so viele Kreuze hat // Und man für lauter Creuz und Krist // Ihn eben und sein Kreuz vergisst." – Der ewige Jude”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Ernstlich beschaue man den Misanthrop und frage sich, ob jemals ein Dichter sein Inneres vollkommener und liebenswürdiger dargestellt habe? Wir möchten gern Inhalt und Behandlung dieses Stückes tragisch nennen, einen solchen Eindruck hat es wenigstens jederzeit bei uns zurückgelassen, weil dasjenige vor Blick und Geist gebracht wird, was uns oft selbst zur Verzweiflung bringt und wie ihn aus der Welt jagen möchte." – über Molière, Schriften zur Literatur. Histoire de la Vie et les Ouvrages de Molière (Der Misanthrop])”
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“Es bildet ein Talent sich in der Stille, ein Charakter in dem Strom der Welt." – "Torquato Tasso”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Es ist ein Glück für die Welt, dass die wenigen Menschen zu Beobachtern geboren sind." – Beiträge zu Lavaters Physiognomischen Fragmenten”
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“Felsen sollten nicht Felsen und Wüsten nicht Wüsten bleiben, // Drum stieg Amor herab, sieh, und es lebte die Welt." – Antiker Form sich nähernd”
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“Freiheit! Ein schönes Wort wer’s recht verstände." – Egmont, IV. Aufzug – Der Culenburgische Palast”
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“Freilich ist's auch kein Vorteil für die Herde, wenn der Schäfer ein Schaf ist." – Brief des Pastors”
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“Gar geneigt wären wir daher, das Erdbeben als entbundene tellurische Elektrizität, die Vulkane als erregtes Elementarfeuer anzusehen und solche mit den barometrischen Erscheinungen in Verhältnis zu denken. Hiemit aber trifft die Erfahrung nicht überein." – Versuch einer Witterungslehre”
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“Halb zog sie ihn, halb sank er hin." – Der Fischer”
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“Halte das Bild der Würdigen fest! Wie leuchtende Sterne // Teilte sie aus die Natur durch den unendlichen Raum." – Antiker Form sich nähernd”
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“Handelt einer mit Honig, er leckt zuweilen die Finger." – Reineke Fuchs 8, 94”
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“Hat eine bedeutende Ruine etwas Ehrwürdiges, ahnen, sehen wir in ihr den Konflikt eines würdigen Menschenwerks mit der stillmächtigen, aber auch alles nicht achtenden Zeit." – Schriften zur Kunst – Von deutscher Baukunst 1823”
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“Ich sagte dir's, du solltest diese Straße meiden." – Clavigo, Beginn des 5. Akts”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Ich singe wie der Vogel singt, der in der Zweigen wohnet." – Der Sänger Vers 29 f.”
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“Ich habe daher in reiferen Jahren große Aufmerksamkeit gehegt, inwiefern andere mich wohl erkennen möchten, damit ich in und an ihnen, wie an so viel Spiegeln, über mich selbst und über mein Inneres deutlicher werden könnte." – Schriften zur Natur- und Wissenschaftslehre – Bedeutende Fördernis durch ein einziges geistreiches Wort”
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“Im eignen Auge schaue mit Lust, // Was Plato von Anbeginn gewusst; // Denn das ist der Natur Gehalt, // Dass außen gilt, was innen galt." – Zahme Xenien”
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“In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister, // Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben." – Natur und Kunst (Sonett) zeno.org”
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“In der Jugend ist ihm ein froher Gefährte der Leichtsinn, // Der die Gefahr ihm verbirgt und heilsam geschwinde die Spuren // Tilget des schmerzlichen Übels, sobald es nur irgend vorbeizog." – Hermann und Dorothea, 1. Gesang Vers 93f.”
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“In diesem Sinne kann man solche Bücher wahrhaft erbaulich nennen, wie es der Roman, moralische Erzählung, Novelle und dergleichen nicht sein sollen: denn von ihnen als sittlichen Kunsterscheinungen verlangt man mit Recht eine innere Konsequenz, die, wir mögen durch noch so viel Labyrinthe durchgeführt werden, doch wieder hervortreten und das Ganze in sich selbst abschließen soll." – Schriften zur Literatur – Der deutsche Gil Blas”
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“Indessen nehme ich für bekannt, dass eine Frau herrscht und herrschen muss; daher, wenn ich ein Frauenzimmer kennen lerne, gebe ich nur darauf acht, wo sie herrscht; denn dass sie irgendwo herrsche, setze ich voraus." – Die guten Weiber / Seyton”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Ist das Geschäft vollbracht, kommt Zeit zum Schmuck." – Elpenor / Evadne”
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“Ist denn die Wahrheit ein Zwiebel, von dem man die Häute nur abschält? // Was ihr hinein nicht gelegt, ziehet ihr nimmer heraus." – Xenien 56 – Analytiker”
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“Ja, mit dem besten Willen leisten wir // So wenig, weil uns tausend Willen kreuzen." – Natürliche Tochter, 1. Akt, 5. Szene / König, Vers 415”
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“Jede Gattung Menschen, die Uniform trägt, imponiert dem großen Haufen und weiß sich ihres Vorzugs meistens sehr gut zu bedienen." – Theatralische Sendung III,1”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Jedem redlichen Bemühn // Sei Beharrlichkeit verliehn!" – Sprüche”
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“Jedem Tier und jedem Narren haben die Götter seine Verteidigungswaffen gegeben." – Die Vögel / Treufreund”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Jeglichen Schwärmer schlagt mir ans Kreuz im dreißigsten Jahre, // Kennt er nur einmal die Welt, wird der Betrogne der Schelm." – Venezianische Epigramme, 52”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen?" – Mignon”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source
“Kind, ich bedaure dich, du bist nicht mehr zu retten, // Da du dein Elend liebst; du klirrst mit deinen Ketten // Und überredest dich, es sei Musik." – Die Laune des Verliebten, 1. Auftritt / Egle”
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) said by 1832 at the latest wikiquote:de, CC BY-SA 4.0 source